http://www.haarmultiplikation.comhttp://www.haarmultiplikation.com



Acell

28. Januar 2011

Acell ist der Hersteller eines Produktes mit der Bezeichnung MatriStem. Die offizielle Anwendung ist die Wundbehandlung, einschließlich Geschwüre, diabetische Ulzerationen, Traumata usw (http://www.acell.com/pandr_surgery.php)
Rechtlich gesehen handelt es sich um ein Medizinprodukt, bei dem per Definition die physikalische Wirkung im Vordergrund steht. Insofern geht es bei der Beschreibung die mechanische Schließung der Wunden.
Auch die offizielle Broschüre zum Thema Haartransplantation von Acell konzentriert sich auf die Behandlung der Wunden (http://www.acell.com/files/Donor_Site_Repair.pdf)

Bis zu diesem Punkt gibt es also keine Besonderheiten, auf den ersten Blick ist das vergleichbar mit anderen Wundpudern.

Allerdings unterscheidet sich Acell doch erheblich, und dies liegt daran, dass es nicht nur um eine wirkungslose Matrix handelt, biologisch aktive Stoffe wie Kollagen, Wachstumsfaktoren, Proteine, Peptide usw enthält (Dr. Jerry Cooley in http://www.regrowhair.com/hair-loss-blog/autocloning-hair-restoration-with-acell-matristem/).

Darauf aufbauend gibt es zwei weitere mögliche Anwendungsgebiete oder Vorteile von Acell:

Konservativ gesehen kann es durch diese zusätzlichen Biostoffe tatsächlich aktiv dabei helfen, die Wunden besser zu verschließen und dadurch die Narben zu verringern. Dr. Cooley hat hier ganz interessante Bilder gezeigt, die im Vergleich zu einer unbehandelten Fläche einen wesentlich besseren und schnelleren Wundverschluss bei der FUE belegen (http://www.regrowhair.com/hair-loss-blog/autocloning-hair-restoration-with-acell-matristem/)

Mehr positiv betrachtet könnte Acell auch das neue Wachstum anregen, und im Rahmen einer Haartransplantation entnommene Follikel ersetzen (http://www.iahrs.org/news/acell-matristem-hair-loss-dr-gary-hitzig-displays-preliminary-results/)
Allerdings muss hier angemerkt werden, dass es sich um erste Ergebnisse handelt, die einer seriösen wissenschaftlichen Überprüfung harren (http://www.baldingblog.com/2010/11/09/more-info-about-nhis-acell-study/)

Leider bietet die Seite des Herstellers nur sehr wenig Informationen, aber Dr. Cooley hat die verschiedenen Aspekte ganz gut zusammengefasst (Dr. Jerry Cooley in http://www.regrowhair.com/hair-loss-blog/autocloning-hair-restoration-with-acell-matristem/)

Kritisch muss allerdings auch angemerkt werden, dass die rechtliche Seite ein wenig wacklig erscheint. Die Zulassung ist als Medizinprodukt erfolgt, was eine rein physikalische Wirkung (als Matrixbilder) voraussetzt. Ist es so, dass dennoch biologisch aktive Substanzen ihre Wirkung entfalten, wird das Produkt tatsächlich als Arzneimittel einzustufen sein… und damit der entsprechenden Pflicht zur Durchführung von klinischen Studien und einem entsprechenden Zulassungsantrag unterliegen.

Insofern wird auch verständlich, dass auf der Seite des Herstellers nur sehr zurückhaltende Informationen zu finden sind, weil sonst dieses juristische Problem die Markteinführung behindern würde.

Haarfollikel senkrecht teilen

1. August 2010

ie Methode der FUE ist derzeit die modernste Form der Haartransplantation, limitiert allerdings durch die Zahl der Haare. Nach dem Prinzip der Haarmultiplikation von Dr. Gho könnte dieses Limit durchbrochen werden, wenn der Haarfollikel geteilt wird. Nach den Veröffentlichungen der Klinik wachsen sowohl der entnommene Teil wie auch der verbleibende Teil der Haarwurzel weiter, was im Idealfall eine Verdoppelung der Haarzahl bedeuten würde.
Ob diese Methode tatsächlich funktioniert ist bis zum heutigen Tage nicht abschließend geklärt.

An dieser Stelle kann darüber auch kein Urteil gesprochen werden, jedoch möchten wir auf eine Veröffentlichung aus dem Jahre 2008 verweisen. Ergin et al. haben in dieser Studie einen Versuch bei fünf Patienten unternommen. Bei jedem der Patienten wurden drei Kästchen von jeweils 1 cm² sowohl in der Donor- Region wie auch an der Empfangsstellen markiert. Das untere Drittel (I), Hälfte (II)beziehungsweise zwei Drittel (III) von 15 Haarfollikel wurden aus jedem Kästchen entnommen und in die Entnahmestellen eingepflanzt. Nach 12 Monaten wurde eine Bewertung vorgenommen.

An der Empfangsstelle wurden folgende gewachsenen Haare festgestellt:
I. 3
II. 4.4
III. 6.2

an der Donor Stelle waren es zum Vergleich
I. 12.6
II. 10.2
III. 8

Zunächst einmal kann man daraus feststellen, dass beide Teile des Haares lebensfähig waren, was an sich schon bemerkenswert ist. Allerdings ist die Gesamtzahl der gewachsenen Haare gleich geblieben. Die Autoren bemerken zudem an, dass die angewachsenen Haare dünner waren.

Aus dieser Studie ergibt sich also keine Möglichkeit der geteilten Haarmultiplikation. Allerdings benutzt Gho wohl eine vertikale Teilung des Haarfollikels, was ein anderes Ergebnis bringen könnte.

Quelle:
ERGIN  ER, ELIKE  KULAHCI, EMIRALI  HAMILOGLU
In: Dermatologic Surgery, Vol. 32 Issue 11, 1322 – 1326
Published Online: 3 Nov 2006

Histogen präsentiert klinische Ergebnisse

16. Mai 2010

Histogen hat im Mai die Ergebnisse ihrer Studie vorgestellt. Das Ergebnis erscheint vielversprechend. Allerdings sei angemerkt, daß bis zur Markeinführung noch einige Jahre vergehen dürften, da mit Sicherheit eine Arzneimittelzulassung nach dem Biotechnologie-Verfahren nötig ist, und insbesondere die Studien zur Sicherheit der Produkte sehr zeitaufwendig sind.

Die Forschung hat die Bedeutung der Wnt-7a und Wundheilungs-Wachstumsfaktoren auf die Stimulation der Balg-Zellen und inter-follikulären Stammzellen für die Infuktion von Haarwachstum gezeigt. Wir haben eine biotechnologisch gewonnene menschliche Zellformulierung entwickelt, der so genannte Hair Stimulating Complex (HSC), bestehend aus Wachstumsfaktoren und Morphogenen die bekannt sind für die Einleitung und Aufrechterhaltung des Wachstums der Haarfollikel.
Nach präklinischen Studien, die die Sicherheit und Wirksamkeit auf die verstärkte Induktion der Anagenphase in dem C57Bl Modell von HSC erscheinen ließen, wurde eine klinischen Pilotstudie durchgeführt. Die doppel-blinde, Placebo-kontrollierte, randomisierte Studie an einem einzigen Studien-Standort sollte in erster Linie  die Sicherheit von HSC bewerten, mit Wirksamkeit als ein sekundäres Ziel.
Die Daten-Analyse zeigte, dass HSC sicher ist und Wirksamkeit zeigte das Haarwachstum bei Probanden mit männlichem Haarausfall-Muster zu stimulieren. Alle Probanden vertrugen das Verfahren, keine unerwünschten Ereignisse wurden berichtet. Die histopathologische Bewertung der Behandlung durch Biopsien nach 22 & 52 Wo. nach der Behandlung zeigte keine abnorme Morphologie, Hamartome oder anderen pathologischen Reaktionen. Eine Trichoscan Bildanalyse von Placebo-Flächen nach 12, 22 & 52 Wo. zeigte keine signifikanten Verbesserungen in jedem der gemessenen Haarwachstums-Indikatoren gegenüber den ursprünglichen 12 Wo Testzeitraum, während die HSC behandelten Stellen  eine Zunahme in allen Indikatoren mit Ausnahme vom Haarwachstum der Vellushaare zeigten.
Die Verbesserungen der HSC Behandlung waren signifikant höher als in den Placebo beobachteten Stellen:

  • Haarschaft Dicke* (6,3% + 2,5% vs -0,63% + 2,1%; p = 0,046),
  • Dicke Dichte [thickness density]* (12,8% + 4,5% gegenüber – 0,2% + 2,9%; p = 0,028) und
  • Terminal-Haardichte* (20,6 + 4,9% vs 4,4 + 4,9%; p = 0,029).

Ähnliche Trends wurden bei 22 & 52 Wo. gesehen, mit einer Zunahme der Zahl der Haare auf der HSC-behandelten Stelle erst nach einem Jahr. Diese Ergebnisse zeigen deutlich, dass eine einzige intrakutane Verabreichung von HSC  den Haarwuchs bei Patienten mit einer androgenetischen Alopezie verbessert und ist eine klinische Bestätigung der vorangegangenen präklinischen Forschung mit Wnts und Wundheilung.

Quelle:
G. Naughton1, M. Zimber1, C. Ziering1, M. Hubka1, R. Kellar1, K. Hubka1, D. Perez-Mesa2, J. Mansbridge1
Clinical evaluation of embryonic-like fibroblast secreted proteins to induce hair growth in humans
Society for Investigative Dermatology’s (SID) 2010 Annual Meeting
ABSTRACT FINAL ID: 637; 637;

*
Haarschaft Dicke = Dicke der Haare, vermutlich Dicke vorhandener Haare im mm/cm2
Dicke Dichte = cumulative thickness density (mm/cm2): Kumulierte Dicke der Haare in mm/cm2; dürfte Dicke der Haare PLUS Anzahl der Haare umfassen
Terminal-Haardichte = terminal hair density (n/cm2): Anzahl je cm2

Haarmultiplikation – es geht doch voran

6. Mai 2010

Das Thema Haarmultiplikation gleicht einem flachen unruhigen Meer mit vielen Sandbänken und Klippen, zumindestens so kommt es einem vor.

Trichoscience

Trübte sich das Bild noch vor wenigen Wochen durch das Abschalten der Webseite von Trichoscience, so ist anzumerken dass diese nun wieder nach etwa zwei Monaten erreichbar ist. Im medizinischen Bereich scheint sich in der Zwischenzeit nicht viel verändert zu haben. Allerdings wird jetzt der Freiburger Haarforscher Dr. Rolf Hoffmann als “President” ausgewiesen.
Auffällig ist an der Webseite auch, dass praktisch keine Angaben zum Unternehmen gemacht werden. Die zahlreichen beteiligten durchaus qualifizierten und renommierten Manager und Mediziner scheinen zu einem größeren Teil außerhalb des Unternehmens tätig zu sein, Dr. Hoffmann beispielsweise wie bekannt in Freiburg. Eine Prognose wieweit das Unternehmen wirklich beim Thema Haarmultiplikation ist scheint hier im Moment dem Kaffeesatz lesen nahe zu kommen.

Aderans

Wesentlich konkretere Fortschritte scheint es bei der Firma Aderans Research zu geben. In einer Pressemitteilung berichtet Aderans, dass die klinische Studie um weitere 80 Teilnehmer ausgeweitet wird. Insgesamt sollen damit mehr als 200 Teilnehmer der Phase zwei Studie angehören.

Noch interessanter sind die Kommentare, die von einer “Annäherung an eine kommerziell tragfähige Lösung des Problems Haarausfall” sprechen (Vern Liebermann) und von “ermutigenden Ergebnissen der initialenPhase 2 Studien” (Ken Washenik).

Damit scheint das durchaus eine realistische Möglichkeit zu geben, eine Haarmultiplikation kommerziell zu vermarkten. Unter welchen Bedingungen und zu welchem Zeitpunkt ein solches Angebot auch für normale Menschen (und Nichtteilnehmer an einer Studie) möglich sein wird steht allerdings noch in den Sternen. Das fängt bei der Frage an, nach welcher Prozedur eine Zulassung in den Vereinigten Staaten beziehungsweise der Europäischen Union erfolgen wird. Erfahrungsgemäß können dort schnell einige Jahre vergehen, vor allem dann, wenn die Behörden aus Sicherheitsgründen weitere Studien und/oder Unterlagen verlangen.

Negative Bewegung in der Forschung zum Thema Haarmultiplikation

18. März 2010

Viele Hoffnungen liegen darin, Haare in Form der Haarmultiplikation züchten zu können. Aber wie es so häufig ist reicht eine gute Idee nicht aus, sondern sie muss auch funktionieren. Erste klinische Studien von Intercytex und Trichoscience gaben auch Anlass zur Hoffnung, auch wenn eine Marktreife noch nicht konkret abzusehen war.

In den letzten Wochen haben sich zwei bemerkenswerte Ereignisse  im Bereich der Haarmultiplikation ergeben. Zum einen hat Aderans die Rechte der Firma Intercytex für einen Betrag von USD 200.000 gekauft. Intercytex war Ende 2009 in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und wurde mit der gesamten Technologie an die Firma Pfizer verkauft. über den Hintergrund kann man als Außenstehender nur spekulieren. Aber zwei Dinge erscheinen mir doch offensichtlich:

*  für eine wirklich funktionierende Technologie zur Reproduktion von menschlichem Haar, belegt durch die zwei klinische Studien, wäre der Kaufpreis ein echtes Geschenk. Kaum zu glauben, dass ein Unternehmen wie Pfizer nicht sorgfältig über den Wert nachgedacht hat. Es kann eigentlich nur vermutet werden, dass doch noch erheblicher Entwicklungsaufwand geleistet werden muss,  der eben den Preis drückt

*umgekehrt könnte der Kauf durch Aderans auch dahingehend interpretiert werden, dass die eigene seit vielen Jahren entwickelte Technologie offensichtlich doch noch nicht optimal ist. Immerhin teilt Aderans im Februar 2010 mit, dass sie jetzt 100 Patienten in eine klinische Studie eingeschlossen haben.

Das andere wichtige Ereignis ist, dass die Firma Trichoscience Ihre Webseite vom Netz genommen hat. Seit Ende Februar gibt es dort nur ein “under construction” zu sehen. In einem amerikanischen Forum wird eine Mail zitiert, nach der die Firma diesen Schritt mit einer neuen Entwicklungsphase und einen neuen Geschäftsführer begründet. Daran mag man berechtigte Zweifel haben, denn in so einem Fall besteht gar kein Anlass sich als nicht erreichbar darzustellen. Dort reicht erst einmal ein Hinweis. Vielleicht ist diese Interpretation zu pessimistisch, aber bei diesen jungen amerikanischen Forschungsunternehmen werden die Türen auch schnell verschlossen, wenn der erwartete “Return on Investment” in eine größere Entfernung rückt.

Leider muss aus diesen beiden Ereignissen erst einmal der Schluss gezogen werden, dass das Thema Haarmultiplikation weiterhin ein schwieriges Unterfangen ist, und die großen Hoffnungen gerade in diese Unternehmen möglicherweise etwas verfrüht waren.

Die neue Chance Haarmultiplikation

27. Januar 2010

Haarausfall ist ein schwieriges Problem, das große psychologische Auswirkungen auf die betroffenen Männer und Frauen hat. Heute kann noch niemand sagen, wann und warum Alopezie genau auftritt. Bei Männern kann dies aber schon im Teenageralter der Fall sein, bei Frauen kommt dies häufiger während der Wechseljahre vor.

Aufgrund der bisher noch unzureichenden Kenntnisse gibt es bis heute noch keine wirklich befriedigende Heilungsmöglichkeit. Glücklicherweise gibt es jetzt eine neue Option, mit der der Verlust der Haare effektiv behandelt werden kann, die Haarmultiplikation. Im Folgenden möchten wir zunächst einen kleinen Überblick über diese neue Methode geben.

Um die Wissenschaft hinter der Haarmultiplikation zu verstehen, muss man zunächst die Bedeutung der Haarfollikel verstehen. Den Haarfollikel muss man mit einem Samen (genau wie bei einer Pflanze) vergleichen. Es gibt aber einen wesentlichen Unterschied. Ein Korn produziert einmalig eine einzige Pflanze, während der Haarfollikel das Haar regelmäßig alle 3-4 Jahre erneuert. Dies geschieht regelmäßig über Jahrzehnte hinweg, bis erst im hohen Alter die Leistung des Haarwuchses nachlässt.

Die Haarmultiplikation macht Gebrauch von diesen Eigenschaften der Haarfollikel. Also, was ist Haarmultiplikation? Es ist eigentlich nur das Züchten von Haarfollikeln und deren Einsetzung in die kahlen Stellen des Kopfes. Natürlich kann man Haarfollikel auch in den Bart oder andere Stellen des Körpers einpflanzen, in der Regel wird es jedoch bei Haarausfall angewendet werden.

Was sich hier so leicht anhört, ist leider in der Praxis noch nicht umgesetzt. Es gibt eine ganze Reihe von Ärzten, die sich intensiv mit dieser Frage beschäftigen, aber bis zum heutigen Tag gibt es noch kein fertiges Angebot, was man als Patient nutzen könnte.

Es ist aber absehbar, dass möglicherweise schon in wenigen Monaten die ersten ausgereiften Konzepte auf dem Markt verfügbar sein werden. Der Charme der Haarmultiplikation liegt darin, dass lebenslänglich unbeschränkt Haare produziert werden können. Aber es sei allerdings auch schon jetzt angemerkt, die Kosten werden immens sein. Die neue Technologie für das Züchten der Haare ist aufwändig, sondern weiterhin muss das noch in die Kopfhaut eingepflanzt werden. Eine komplizierte und je nach Technologie sehr langwierige Angelegenheit, die ihren Preis hat.

Dennoch bietet die Haarmultiplikation eine neue Chance, endlich die Folgen von Haarausfall wirklich auszulöschen und den natürlichen Haar wuchs wieder herzustellen.

Verschiedene Konzepte und Ideen

Der Begriff  “Haarmultiplikation” beschreibt eigentlich nur, was erreicht werden soll: Eine Vermehrung der Haare. Konkret verbergen sich dahinter aber ganz unterschiedliche Technologien und Vorgehensweisen,die wir im einzelnen aufschlüsseln Tüssen.

Mechanische Teilung von Haaren

Dies ist die älteste Form, die von Dr. Gho entwickelt wurde. Bei einer sorgfältigen Teilung kann aus einem einzigen Haar 2 oder Teile gewonnen werden, die für sich nachwachsen. Allerdings ist der Aufwand einer exakten Teilung sher hoch, zudem besteht schnell die Gefahr das zellen und Haare ganz zerstört werden. Die Arbeit von Dr. Gho hinterläßt viele ungeklärte Fragen, aber kein reproduzierbares Konzept. Update:  Gho hat sich wieder “zurückgemeldet”. Mit einem neuen Patent  und einer neuen Website. Wir werden ihn in Kürze aufnehmen.

“Neogenesis”

Von Dr. Cotsarelis entwickelter Ansatz, die Haut in den Zustand zurückzuversetzen in dem Haare gebildet werden. Beispielsweise bei Hautverletzungen ist dies dies der fall

Züchten von Haaren, Haarwurzeln, Haarverbänden und dermalen Papilla-zellen im Labor und Einsetzen

Dies könnte man als die eigentliche Haarmultiplikation bezeichnen – aus einigen wenigen Zellen / Haaren unzählige neue Haare züchten. Wie die Überschrift schon sagt, gibt es aber auch hier verschiedenen Ansätze. Letztlich erfolgt Haarwachstum in einem gemeinsamen Umfeld von Haut- und Haarzellen, außerdem muß die mechanische Struktur des Haares berücksichtigt werden.

Abgegrenzt werden muss die Haarmultiplikation von

  • echten gentechnologischen Modifikationen des Haares (Veränderungen im Erbgut der vorhandenen Haare) sowie von
  • einfacher Zufuhr von Wachstumsfaktoren und Steuerungshormonen, wobei hier die Grenze sehr fließend sein mag. Insofern haben wir das Unternehmen Histogen mit aufgenommen.

Anbieter und Entwickler im Bereich Haarmulitplikation

Das Haar ist ein autonomer Apparat. Den Anstoß zu dem Gedanken der Haarmultiplikation gab ein interessanter Versuch von Dr. Jahoda, der ein Haar von sich auf den Armen seiner Frau verpflanzte (siehe Artikel Jahoda). Damit war klar, daß selbst fremde Haare einfach “eingepflanzt” werden können.

Der erste Wissenschaftler der eine einfache Form von Haarmultiplikation angeboten hat, war Dr. Gho. Dieser Ansatz ist aber “Geschichte”  (siehe im Forum Haarausfall zu Gho ). Ende Januar 2010 hat sich Gho wieder mit Neuigkeiten gemeldet.

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