http://www.haarmultiplikation.comhttp://www.haarmultiplikation.com



Negative Bewegung in der Forschung zum Thema Haarmultiplikation

Viele Hoffnungen liegen darin, Haare in Form der Haarmultiplikation züchten zu können. Aber wie es so häufig ist reicht eine gute Idee nicht aus, sondern sie muss auch funktionieren. Erste klinische Studien von Intercytex und Trichoscience gaben auch Anlass zur Hoffnung, auch wenn eine Marktreife noch nicht konkret abzusehen war.

In den letzten Wochen haben sich zwei bemerkenswerte Ereignisse  im Bereich der Haarmultiplikation ergeben. Zum einen hat Aderans die Rechte der Firma Intercytex für einen Betrag von USD 200.000 gekauft. Intercytex war Ende 2009 in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten und wurde mit der gesamten Technologie an die Firma Pfizer verkauft. über den Hintergrund kann man als Außenstehender nur spekulieren. Aber zwei Dinge erscheinen mir doch offensichtlich:

*  für eine wirklich funktionierende Technologie zur Reproduktion von menschlichem Haar, belegt durch die zwei klinische Studien, wäre der Kaufpreis ein echtes Geschenk. Kaum zu glauben, dass ein Unternehmen wie Pfizer nicht sorgfältig über den Wert nachgedacht hat. Es kann eigentlich nur vermutet werden, dass doch noch erheblicher Entwicklungsaufwand geleistet werden muss,  der eben den Preis drückt

*umgekehrt könnte der Kauf durch Aderans auch dahingehend interpretiert werden, dass die eigene seit vielen Jahren entwickelte Technologie offensichtlich doch noch nicht optimal ist. Immerhin teilt Aderans im Februar 2010 mit, dass sie jetzt 100 Patienten in eine klinische Studie eingeschlossen haben.

Das andere wichtige Ereignis ist, dass die Firma Trichoscience Ihre Webseite vom Netz genommen hat. Seit Ende Februar gibt es dort nur ein “under construction” zu sehen. In einem amerikanischen Forum wird eine Mail zitiert, nach der die Firma diesen Schritt mit einer neuen Entwicklungsphase und einen neuen Geschäftsführer begründet. Daran mag man berechtigte Zweifel haben, denn in so einem Fall besteht gar kein Anlass sich als nicht erreichbar darzustellen. Dort reicht erst einmal ein Hinweis. Vielleicht ist diese Interpretation zu pessimistisch, aber bei diesen jungen amerikanischen Forschungsunternehmen werden die Türen auch schnell verschlossen, wenn der erwartete “Return on Investment” in eine größere Entfernung rückt.

Leider muss aus diesen beiden Ereignissen erst einmal der Schluss gezogen werden, dass das Thema Haarmultiplikation weiterhin ein schwieriges Unterfangen ist, und die großen Hoffnungen gerade in diese Unternehmen möglicherweise etwas verfrüht waren.

Kommentarfunktion ist deaktiviert

Haarmultiplikation is created with WordPress | Beiträge (RSS) und Kommentare (RSS)

Impressum: Sensitiv Gesundheitsprodukte GmbH Bereich Medizin und Gesundheit